Pressemitteilung vom 17. Juli 2025
Ein Rekord, ein Kindergeburtstag und vor allem perfektes Laufwetter. Der SUNSET SERIES Lauf im Wilhelmsburger Inselpark zeigte sich von seiner besten Seite und wird als Staffelrennen immer beliebter: 67 Vierer-Teams hatten sich angemeldet. Das war nicht nur eine deutliche Steigerung gegenüber der Bestmarke aus dem Jahr 2024, auch die oft originellen Teamnamen ließen aufhorchen.
Nicht immer halten Wettervorhersagen das, was sie versprechen. Im Fall des SUNSET SERIES Laufs im Wilhelmsburger Inselpark am Mittwochabend war das höchst erfreulich. Eine halbe Stunde vor Beginn des Rennens hing noch eine dunkle Wolkenbank bedrohlich über dem Gelände und ließ einen kräftigen Regenguss befürchten. Doch statt des für 19.00 Uhr angekündigten Schauers blieb es trocken. Und wenn in den Stunden danach doch reichlich Tropfen fielen, dann waren es die Schweißtropfen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Und tatsächlich: Irgendwann an diesem Abend ließ sich die Sonne wieder blicken, sodass es für die letzten Staffelläuferinnen und -läufer noch zu einem Sunset-Erlebnis wurde.
Das schnellste Quartett auf den vier zu laufenden Runden à 5 km war XRG Simulation Team 2 in 1:17:37 h vor Pace, Pint, Podium, das eine Minute später folgte. Ein durchaus enges Rennen angesichts der Gesamtdistanz von 20 km. Noch spannender wäre vermutlich die Entscheidung in Sachen Teamnamen ausgefallen. Eine kleine Auswahl an dieser Stelle: Umlaufvermögen, Staffelgeschoss, Feierabendflitzer, Rückkehr der Schlaftabletten N1, Turboschnecken, Mädelsabend und – natürlich – Ohne Laufen geht es nicht.
Vielleicht klingt HSV Leichtathletik Roadrunner nicht ganz so fantasievoll. Doch Frieda feierte an diesem Tag ihren 12. Geburtstag und hatte die Party mit ihren Freundinnen in den Inselpark verlegt. „Wir sind letztes Jahr schon mitgelaufen. Ich habe meine Mutter gefragt, ob wir das dieses Jahr wieder machen können. Da hat sie gesagt, dass das an meinem Geburtstag ist. Da habe ich geantwortet, dass wir das trotzdem machen können.“
Per Lund Christensen war wiederum aus einem anderen Grund aus Schenefeld in den Inselpark gekommen. Der Sieger über drei Runden (ca. 15 km), der nach 57:33 Min. das Ziel erreichte und damit eine Minute Vorsprung vor Kevin Wolf (PJM Investment Akademie) hatte, erzählte: „Ich mache Triathlon. Aber nur als Hobby und nicht ambitioniert. Ich laufe privat und fand es charmant, dass es einen Lauf unter der Woche und dann auch am Abend gibt.”
Die schnellste Frau über drei Runden wies unterdessen einen deutlichen Vorsprung auf das Verfolgerinnenfeld auf. Alyssa Oppermann (adidas Runners Hamburg) war 1:03:14 h auf den drei Runden unterwegs und erreichte das Ziel 4:29 Min. vor der Zweitplatzierten, Jacqueline Joanna Zorn.
Neben den Staffeln waren insgesamt 522 Einzelstarter:innen angemeldet. Bemerkenswert daran war die Verteilung, denn auf der Teilnahmeliste standen mehr Frauen (264) als Männer (257).
Eine Runde (ca. 5 km)
Männer
Frauen
2 Runden (ca. 10 km)
Männer
Frauen
3 Runden (ca. 15 km)
Männer
Frauen
Staffel (4 x ca. 5 km)
Fotocredits
1, 2, 4 & 5 Johannes Schölermann
3 Markus Tischler
(zur Veröffentlichung freigegeben)

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