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Starke Halbmarathon-Leistungen bei Spätsommersonne

Laubfärbung? Zu früh! Der 32. Bramfelder Halbmarathon eröffnete die Herbstsaison noch einmal mit einem Rest Sommer: Sonne, blauer Himmel, überwiegend grüne Bäume um den Bramfelder See und bestes Laufwetter! Auch der Sportplatz Gropiusring, auf dem der Halbmarathon nach einem Jahr baubedingter Verlegung wieder startete, glänzte, und zwar mit neuem Tartanbelag. Die Anlage war in der letzten Herbst-/Wintersaison aufwändig saniert worden. „Bitte den Rasen nicht betreten, der wächst noch…“, hieß es da aus den Lautsprechern.

Der Halbmarathon-Start um 9.30 Uhr erfolgte wieder am von 2021 gewohnten Ort unter dem großen „Active City“-Startbogen. 2½ Runden auf der schönen neuen Tartanbahn waren zu laufen, dann nach links vom Sportplatzgelände runter, einen Schlenker um das Vereinsheim des Bramfelder SV und dann vier Runden zu je etwa 5 km um die Kleingärten, am Südrand des Ohlsdorfer Friedhofs entlang und um den Bramfelder See herum. Wie immer ist die Laufstrecke flach und bietet schöne lange Geraden zum „Tempo-Bolzen“. Das wurde ausgiebig genutzt.

Solo vorneweg lief Simon Müller von Tri-Sport Lübeck. Er hatte nur Ole Srocke (Drescher Running Outdoor Freiburg) einigermaßen dicht hinter sich. Der seit Jahren erfolgreiche Läufer und Triathlet Müller (2022 von den Lübecker Nachrichten zum Sportler des Jahres gekürt, Landeskaderathlet Schleswig-Holstein 2023/2024, 2016 hier bei der Bramfelder Winterlaufserie mit Podest- Platzierung) konnte sein Tempo halten und in den ersten Zieleinlauf des Tages sowie die statistisch gesehen wahrscheinlich stärkste sportliche Leistung des Tages umsetzen. Mit 1:10:14 h lieferte er eine für die Veranstaltung außergewöhnlich gute Zeit ab. Srocke folgte zwei Minuten später. Lokalmatador Luigi Babusci (BSG Siemens Hamburg), in Bramfeld seit Jahren Dauergast auf dem Siegerpodium, wurde in 1:19:12 h Dritter.

Einen Start-/Zielsieg lief Victoria Angelique Griewaldt (Altersklasse WU20!) vom Triathlon Team Hamburg in 1:25:31. Auch ihr Beinahe-Verläufer gleich nach den 2½ Auftaktrunden – Zuschauer schickten sie schnell wieder „richtig“ nach links statt nach rechts – hätte ihren Gesamtsieg bei einem Vorsprung von acht Minuten nicht gefährdet. Sie konnte sich gegenüber der Vorjahresveranstaltung vom dritten auf den ersten Platz und um elf Minuten verbessern. Man darf wohl davon ausgehen, dass sie als Nachwuchstalent (Jahrgang 2005!) noch viel Potential hat.

Den Zehner gewann Niklas Goebel aus Hamburg in 38:26. Auch er könnte als U20er (Jahrgang ebenfalls 2005) in Zukunft noch an Leistung zulegen. Schnellste Frau über 10 km wurde Kasia Kleczek (SV Werder Bremen) deutlich in 42:53. Auch Lukas Kleczek (ebenfalls SV Werder Bremen) landete auf dem Podest (Platz 3 für 40:21).

Der 5 km Lauf ging an Halidou Koudougou (Philips LG) in 18:01 und Jule Schwabe aus Linau (19:35) – knappe acht Sekunden vor Bette Schwarz vom SC Rönnau 74. Als U16erin war sie zwar nicht die jüngste im Teilnahmefeld, aber bei der Siegerehrung. Die fand in alter Tradition nach den Sanierungsarbeiten wieder auf der „Steilshooper Siegertreppe“ statt. Mitsamt Sachpreisen!

Eine kleine Perle lieferte in der Altersklasse W70 Gesine Hoeft (Hamburger Laufladen) ab: Wenn auch inoffiziell lief sie mit 1:55:20 h „so gut wie“ Hamburger Seniorenrekord ihrer Altersklasse (zuvor: Marlies Schröder, LAV Hamburg- Nord, 2:16:58, 2012). „Inoffiziell“, weil die Laufstrecke wegen der o.g. (Rück-)Verlegung dieses Jahr voraussichtlich nicht als bestenlistenfähig anerkannt wird und heute hier gelaufene Zeiten damit wohl nicht als Rekorde gewertet werden können. Ihre Leistung schmälert das natürlich nicht.

Ergebnisse

Halbmarathon

Männer

  1. Simon Müller, Tri-Sport Lübeck, 1:10:14
  2. Ole Srocke, Drescher Running Outdoor Freiburg, 1:12:22
  3. Luigi Babusci (ITA), BSG Siemens Hamburg, 1:19:12

Frauen

  1. Victoria Angelique Griewaldt (WU20!), Triathlon Team Hamburg, 1:25:31
  2. Madelaine Bolton, Drage, 1:33:09
  3. Sarina Martens, Triathlon Team Hamburg, 1:37:02

10 km

Männer

  1. Niklas Goebel, MU20(!), Hamburg, 38:26
  2. Tom Lange, Trionik Hamburg, 39:33
  3. Lukas Kleczek (POL), SV Werder Bremen, 40:21

Frauen

  1. Kasia Kleczek (POL), SV Werder Bremen, 42:53
  2. Hannah Jähner, RSC Triathlon Team Lüneburg, 45:17
  3. Amina Bennani, Kriens, 46:04

5 km

Männer

  1. Halidou Koudougou, Philips LG, 18:01
  2. Christoph Bues, SV Altengamme, 18:22
  3. Jan Peters, Hamburg Running, 18:29

Frauen

  1. Jule Schwabe, Linau, 19:35
  2. Bette Schwarz, WU16(!), SC Rönnau 74, 19:43
  3. Lisa Rehfeld, Hamburg, 20:49

Die vollständigen Ergebnislisten sind online einsehbar. Und in vier Wochen dürfte beim Auftaktlauf zur 34. Bramfelder Winterlaufserie dann auch der Herbst eingesetzt haben. Die Anmeldung ist jederzeit möglich.

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