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Pressemitteilung vom 20. Juni 2023

Mit Trompeten und Fanfaren durch die Hamburger Innenstadt

Am Sonntag werden 11.000 Laufbegeisterte beim hella hamburg halbmarathon erwartet. Darunter auch viele internationale und nationale Top-Athlet:innen. Breitensportler:innen dürfen sich auf eine neue Stimmungshochburg freuen.

„Auf der Reeperbahn morgens um halb neun!“ Wenn am Sonntagmorgen wieder unzählige Läufer:innen den an Hans Albers angelehnten Klassiker auf Hamburgs sündiger Meile anstimmen, dann ist der Startschuss zum hella hamburg halbmarathon nicht mehr fern. Für die 29. Auflage haben sich ca. 11.000 Läufer:innen und Skater:innen angekündigt. Damit untermauert die Veranstaltung ihren Status als eine der größten ihrer Art im bundesweiten Laufkalender. Die Mischung aus sportlicher Städtetour mit unzähligen Sehenswürdigkeiten und viel Trallala an der Strecke mit Eventpunkten satt lockt Teilnehmende aus der ganzen Welt in die Elbmetropole. Insgesamt 80 Nationen werden am Sonntagmorgen auf der Reeperbahn erwartet.

You’ll never run alone: Das Hamburger Publikum als wichtiger Teilnehmer

Dem Veranstalter ist dies aber noch nicht genug. Um die Stimmung an der Strecke auf ein neues Level zu heben, hat man einige neue Dinge vor. So wurde das Rahmenprogramm ausgebaut und um viele kleinere Events über das gesamte Wochenende erweitert. Bereits ab Freitag starten die ersten Vorbereitungsläufe zur Einstimmung. Am Sonnabend werden die Muskeln mit Pilates gelockert, während auf der Bühne Panel-Talks Hintergründe zur Laufszene beleuchtet werden. Die Themen: Nachhaltigkeit, Women Empowerment und Elitesport. Und wer nach den 21,0975 Kilometer am Sonntag noch keine müden Beine verspürt, feiert bei der Aftershowparty auf St. Pauli einfach noch weiter.

Feiern ist hierbei ein gutes Stichwort. So soll mit der Crew-Mile an der Außenalster das neue Epizentrum der Strecke entstehen. Ein rund 500 m langer Zuschauer-Hotspot soll alle anderen Cheering-Points in den Schatten stellen. Im Harvestehuder Weg bringen sich die lokalen Running Crews in Stellung, wo dessen Anhänger und Mitglieder den Teilnehmenden Feuer machen werden. Mit DJ-Unterstützung, Anfeuerungsrufen, Klatschpappen, Tröten und alles, was Lautstärke erzeugt, werden die Teilnehmenden zum Finale auf die letzten Kilometer geschickt.

In der Spitze wie Breite erstklassig: Die internationale Elite zu Gast an der Elbe

Wenig Augen und Ohren dafür werden die zahlreichen Spitzenathletinnen und -athleten haben, die erwartungsgemäß fokussiert ihren Lauf bestreiten werden. Großer Favorit auf den Gesamtsieg der Männer ist Samwel Mailu. Der 30-jährige Kenianer gewann bereits 2022 das Rennen in beeindruckenden 1:01:52 bei nicht einfachen Bedingungen und wird alles daransetzen, seinen Titel zu verteidigen. Bereits im April stieg er zur Weltspitze auf, als er den Wien-Marathon mit einer 2:05:08 für sich entscheiden konnte.

Sein größter Herausforderer wird Victor Kipruto Togom sein. Der ebenfalls aus Kenia stammende Spitzenathlet hatte im April bei seinem Halbmarathon-Sieg in Madrid (1:00:04) auf sich aufmerksam gemacht! Komplettiert wird das Triumvirat möglicherweise durch Simon Ekidor (nochmal Kenia). Der 25-Jährige dürfte gute Erinnerungen an Hamburg haben, konnte er im vergangenen September den BARMER Alsterlauf über 10 km für sich entscheiden (29:07). Der Streckenrekord von Merhawi Kesete (1:00:52, 2015) könnte ordentlich ins Wanken geraten, wenn sich die drei gegenseitig zu Höchstleistungen pushen.

Bei den Frauen sieht die Sache nicht viel anders aus. Vielleicht wird Gladys Jeptepkeny (Kenia) diesen Sonntag das Rennen aus der Ferne verfolgen, wenn ein nicht minder beeindruckendes Damenfeld Angriff auf ihre 1:10:13 aus 2018 nimmt. Am ehesten würde man diesen Coup Lonah Chemtai Salpeter zutrauen. Die Israelin reist mit vielen Vorschlusslorbeeren nach Hamburg: Bronze im Marathon bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2022, dritter Platz über 10.000 m bei den Europäischen Meisterschaften 2018 und Platz 5 in der aktuellen Weltrangliste im Marathon… Sollte die 34-Jährige nicht einen ganz schlechten Tag erwischen, wird der Sieg nur über sie gehen. Sollte sie „stolpern“, werden davon am ehesten Janet Ruguru und Naom Jebet (beide Kenia) profitieren können. Beide schnappten sich erst im vergangenen Herbst in Kopenhagen frische Bestzeiten über die Halbmarathondistanz (1:07:51 und 1:08:08). Aber auch Caren Jebet Maiyo (wieder Kenia) kann mit einer Bestzeit von 1:08:41 an einem guten Tag in die Top 3 laufen. Damit ist das Damenfeld in der Breite vermutlich noch dichter als das der Herren besetzt und wird für spannende Duelle an der Elbe sorgen.

Gesucht: Die größten Herausforder:innen für Deutschlands schnellstes Läuferpärchen

Bei den deutschen Vertreterinnen und Vertreter sind die Machtverhältnisse klar verteilt. Hier geht das Läuferpärchen Hendrik Pfeiffer und Esther Jacobitz (beide TK zu Hannover) als klare Favoriten ins Rennen. Ersterer dürfte als amtierender Deutscher Meister im Marathon (2:10:59) sogar versuchen, sich möglichst lange im internationalen Top-Feld festzusetzen. Es wäre auch nicht so abwegig, wenn da am Ende eine Top-5-Platzierung rausspringt. Erik Hille (LT Haspa Marathon Hamburg) wird natürlich alles daransetzen, seinen Vorjahressieg des schnellsten Deutschen zu wiederholen, auch wenn diese Aufgabe in diesem Jahr denkbar schwer ist.

Jacobitz wird vermutlich nicht ganz bei den internationalen Frauen mitgehen können und sich daher dringend nach einer Gruppe dahinter umschauen. Anna Gehring (ASV Köln) wäre eine Kandidatin für so eine Gruppe. Die beiden dürften sich noch vom Köln-Marathon kennen, wo am Ende ein 1. Platz für Jacobitz und 3. Platz für Gehring im Halbmarathon raussprangen (1:15:53 und 1:18:54). Vielleicht wird sich hier auch jemand aus hiesigen Gefilden einklinken. Lara Hülsebusch vom TH Eilbeck, 8. Platzierte von 2022, ist wieder dabei, auch wenn ihre Bestzeit von 1:24:44 hier nicht ganz mit den anderen mithalten kann.

Dabeisein ist alles

„Wir freuen uns, dass der hella hamburg halbmarathon sowohl aus Breitensport- als auch Spitzensportsicht eine fantastische Veranstaltung verspricht“, freut sich Steven Richter, Geschäftsführer des Veranstalters BMS Die Laufgesellschaft, auf das Rennen am Sonntag. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, hat noch die Gelegenheit dazu: Die Anmeldung ist bis Sonntagmorgen um 8.30 Uhr möglich. Oder man lässt sich von dem „Fieber“ Volkssport Nr. 1 anstecken und sucht sich einen Platz zum Anfeuern an der Strecke.

Fotocredits
1 Dierk Kruse
2 Dierk Kruse
3 Florian Besser
4 Meine-Sportfotos.de/Hanno Bode
5 Jason DeCrow
(zur Veröffentlichung freigegeben)

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