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Erstmal durchatmen, dann weiter machen

Neuer Standort der hella marathon nacht gefällt Läuferinnen und Läufern

Einmal tief durchatmen, der Neustart kann für die hella marathon nacht rostock durchaus als geglückt bezeichnet werden. Auch die 20. Auflage des Nacht-Marathons in der wunderschönen Hansestadt Rostock bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf den fünf Strecken wieder jede Menge Laufspaß, gute Laune und vor allem bestes Wetter. Es war die erste „normale“ Marathon-Nacht seit 2019. Nach einer rein digitalen Veranstaltung im ersten Pandemie-Jahr konnte 2021 wenigstens mit einem Hygiene- und Sicherheitskonzept nun auch wieder vor Ort gestartet werden. Zwar nur mit einem begrenzten Teilnehmerfeld – aber immerhin. Und nun, in diesem Jahr, durfte endlich wieder jeder starten, der wollte: Große, Kleine, Einzelläufer:innen oder Staffel. Die Rückkehr zur Normalität. Schön war‘s…

Spannend war, wie die Starterinnen und Starter den neuen Standort am Rostocker Stadthafen annehmen würden. Die Ungewissheit der Veranstalter wich schnell einem Gefühl der Zuversicht. Von vielen Seiten erhielt BMS Die Laufgesellschaft positiven Zuspruch, genau den richtigen Ort für diese wunderbare Laufveranstaltung gewählt zu haben. Mit Start und Ziel im Stadthafen ist die Rostocker Marathon Nacht noch ein wenig mehr maritimer geworden. Natürlich gibt es immer etwas Luft nach oben, aber der Grundstein für eine noch erfolgreichere Abendveranstaltung ist auf jeden Fall gelegt. Das Publikum ist interessierter, das Ambiente fantastischer und die Stimmung dementsprechend großartiger – Laufspaß und Eventerlebnis pur.

Das konnten dann auch die Sieger der einzelnen Läufe unterschreiben – wobei, eigentlich waren alle der knapp 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gewinner. Die neugestaltete Strecke mit einer fast 1.200 m langen Zielgeraden am Stadthafen, brachte zahlreiche Zuschauer dazu, die Aktiven auf den letzten Metern anzufeuern, zu pushen und zum Schlussspurt anzupeitschen. Ein Punkt, der in den kommenden Jahren bei steigenden Teilnehmerzahlen zu einem richtigen Pfund für die Veranstaltung werden kann.

Torsten Trems (Generali meets Milers Colonia), gebürtiger Rostocker, der in Köln lebt, konnte den Marathon-Lauf in 2:53:03 Stunden gewinnen und zeigte sich nach dem Lauf begeistert: „Das ist eine tolle Strecke, die allerdings recht anspruchsvoll durch den Wind, viele Kurven und auch Kopfsteinpflaster ist“. Das fand auch die Siegerin der 42,195 Kilometer. Christiane Neidiger (Die Laufpartner) fand lobende Worte für die Veranstaltung: „Eine tolle Stimmung und eine tolle Strecke. Es hat Spaß gemacht, hier zu laufen“. Für die Berlinerin war der Marathonlauf nur ein Training, denn sie möchte demnächst einen 50-Kilomter-Lauf in den Niederlanden absolvieren.

Doch die Rostocker Veranstaltung steht nicht nur für souveräne Sieger und Gewinnerinnen, auch Otto-Normal-Läufer:innen spielen hier eine große und wichtige Rolle. Nach drei Jahren Abstinenz trafen sich am Samstagabend wieder die Laufsportfreunde aus aller Welt. Läufer aus allen Teilen Europas, den USA, China oder dem Iran nahmen hier den (Staffel-) Marathon, Halbmarathon, die Rostocker 7 oder den Schülerlauf über 1,7 Kilometer in Angriff.

Ganz besonders großen Spaß hatte dabei Michael Hopp aus Berlin. Der für den ESV Lok Potsdam startende Marathoni absolvierte bislang jeden Marathon in der Hansestadt. „Ich bin sehr gern hier und finde es gut, dass sich die Strecke immer mal wieder ändert. Der Umzug vom Neuen Markt in den Stadthafen tut der Marathin-Nacht gut, die Veranstaltung ist großartig. Ich werde auch im nächsten Jahr dabei sein“, sagte der Ü60-Berliner und fuhr mit seiner Frau noch am Abend wieder in die Heimat.

Zu dieser Zeit jubelten Joachim und Daniel Paasch bereits auf der Couch über den 2:1-Erfolg des F.C. Hansa Rostock über Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld. Vater (Jahrgang 1959) und Sohn (Jg. 88) gingen aber erstmal um 19.07 Uhr gemeinsam auf die sieben Kilometer der Rostocker 7, fangetreu im Hansa-Outfit. Kurz vor dem Ziel holten die Paasches eine Hansa-Fahne raus und überquerten damit die Ziellinie. Auch sie zeigten sich von der neuen Streckenführung im Stadthafen begeistert: „Es ist eine fantastische Begeisterung an der Strecke. Ich kenne das noch von den längeren Strecken, die ich früher gelaufen bin”, meinte Paasch Senior und strahlte über das ganze Gesicht.

Und was bleibt von der 20. hella marathon nacht rostock? Der neue Standort hat mehr Vor- als Nachteile gegenüber dem Neuen Markt, die Veranstaltung wirkt durch ihre räumliche Nähe zur Warnow und dem Stadthafen noch maritimer. Als Abendveranstaltung kann die hella marathon nacht noch mehr an Qualität und Zuspruch gewinnen, wenn an einigen wenigen Stellschrauben gedreht wird. Der Neustart ist geglückt, langjähriger Organisator Karsten Schölermann, der sich selbst auf die Sieben-Kilometer-Runde begab und dort in seiner Altersklasse M60 eine mehr als respektable Zeit von 42:47 Min. erreichte, kann sich mit seiner Vorhersage, Rostock wird seine Position als wichtiger Sommermarathon behalten, als bestätigt sehen.

Die Top-Ergebnisse

Marathon

Frauen

  1. Christiane Neidiger (Die Laufpartner), 3:09:53
  2. Julia Jezek (Die Laufpartner), 3:16:09
  3. Anita Fritsche (100 Marathon Club Schweiz), 3:23:57

Männer

  1. Torsten Trems (Generali meets Milers Colonia), 2:53:05
  2. Maximilian Röthig (Leipzig Striders/Athletico Leipzig), 2:56:11
  3. Christian Højer (DEN) (Horsens Triathlon), 2:59:24

Halbmarathon

Frauen

  1. Dorota Schilling (LT Haspa Marathon Hamburg), 1:26:53
  2. Yvoone Loock (SSV Einheit Perleberg), 1:27:01
  3. Lucie Machoy, 1:28:51

Männer

  1. Manuel Stary (TrainYourTown), 1:13:12
  2. Jan-Eric Bostelmann-Arp (SC Rönnau 74), 1:15:55
  3. Markus Rühlmann (Hanse Mondial Tri Team Hamburg), 1:16:12

Rostocker 7

Frauen

  1. Lili Altrichter (TC FIKO Rostock), 29:35
  2. Christiane Pilz, 30:07
  3. Sophie Schütz (VfL Eintracht Hannover), 31:11

Männer

  1. Nikita Rode (PSV Wismar), 25:24
  2. Finlay Friedersdorff (GBR), 27:01
  3. Marc-Philipp Lage (hella Laufteam), 28:11

Die vollständigen Ergebnislisten finden Sie hier. Zur umfangreichen Fotogalerie geht’s hier entlang.

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