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Fast wie in alten Zeiten: Der hella Inselparklauf #9

Seit 9 Jahren lädt der hella Inselparklauf nun bereits zum Afterwork Run in den Wilhelmsburger Inselpark. Auch wenn in diesem Jahr nicht die Teilnehmerzahlen der Prä-Pandemie-Ära möglich waren, so kamen die auf 250 begrenzten Läuferinnen und Läufer in den Genuss eines Veranstaltungserlebnisses, welches an die Zeiten früherer Tage erinnerte. Dank des offenen Starts zwischen 18.00 und 19.00 Uhr, der weitläufigen Veranstaltungsfläche und der frei wählbaren Rundenzahl hatte der Abendlauf schon immer etwas von einem größeren Lauftreff und ist für seine entspannte Atmosphäre bekannt. Zeitdruck, den Start zu verpassen: Fehlanzeige! Der einzige Unterschied bestand wie im Vorjahr darin, dass wie auf der abgesperrten Veranstaltungsfläche ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden musste und beim Start ein erhöhtes Augenmerk auf Abstand gelegt wurde.

18.00 Uhr, die Strecke wird offiziell freigegeben. Etwas zögerlich bewegen sich die ersten Teilnehmenden zum Startkorridor. Viele halten zu diesem Zeitpunkt noch ein Pläuschchen, reisen erst an, kleiden sich um oder nehmen noch eine Erfrischung zu sich. Einen nicht geringen Anteil wird daran der anhaltende Bahnstreik gehabt haben, weshalb sich die Anreise in den Inselpark als gar nicht so leicht erwies. Dank der Netto-Zeitnahme entsteht jedoch keinem Teilnehmer hierdurch ein Nachteil. Solange man nicht mit dem Zielschluss um 20.30 Uhr kollidierte.

Die Ersten, die sich auf die Strecke machten, waren eine junge Truppe der Altersklasse U16. Allgemein war der Altersdurchschnitt an diesem Abend auffällig jung, lag dieser mit 38 Jahren deutlich unter der 40er Grenze, welcher sonst prägend für die hiesige Laufszene ist. Wenn man dann das Publikum im Inselpark noch dazuzählt, wird der Durchschnitt noch deutlich geringer gewesen sein. Die dortige Sportanlage mit Skatepark, Basketball- und Fußballfeld sowie Spielplätzen ist abends ein belebter Ort, wo sich viele Jugendliche aufhalten. Die Teilnehmenden wird’s nicht gestört haben, nimmt man die Partystimmung samt musikalischer Untermalung bei KM 2,5 gerne mit auf den Zielspurt.

Auf der Zielgeraden kann man sich entscheiden, ob man seinen Lauf beendet und in die Zielversorgung abbiegt oder noch eine Runde dranhängt. Und noch eine und noch eine. Während einige den Abend für eine Tempostoß über eine Runde – sprich 2,93 km – nutzen, entschied sich das Gros für die maximale Ausbeute von vier Runden. Das Wetter lud dazu ein: Bei Temperaturen um die 20° C und durchgehendem Sonnenschein zeigte sich der läuferische Sommerabend im Inselpark mal wieder von seiner besten Seite. Das gemeinsame Ausklingenlassen im Sonnenuntergang gehört auch dazu bis es dann auf die Heimreise geht.

Während das Wetter im kommenden Jahr gerne so bleiben darf, soll 2022 wieder mehr Läuferinnen und Läufern eine Teilnahme ermöglicht werden. Für das zehnte Jubiläum wäre eine knapp vierstellige Teilnehmerzahl durchaus realistisch und sicherlich ein tolles Geschenk.

Die Top-Ergebnisse

Eine Runde

Frauen

  1. Lene Marlin Löwe (Hamburger Triathlon Verband), 11:51
  2. Kaja Schmid-Querg (BUND Hamburg e.V.), 12:14
  3. Johanna Buroh (Hamburger Triathlon Verband), 12:17

Männer

  1. Herpell Bendiks (Hamburger Triathlon Verband), 9:39
  2. Christopher Puck (Hamburger Triathlon Verband), 9:50
  3. Moritz Dreyer (Hamburger Triahtlon Verband), 10:16

Zwei Runden

Frauen

  1. Yvonne Brinkmann (Laufen gegen Leiden e.V.), 26:09
  2. Vanessa Eggers, 27:34
  3. Regina Schramm (Inselrunners), 28:19

Männer

  1. Jörg Döring (Post SV Dresden), 27:06
  2. Philipp Endruhn (run4balance e.V.), 27:12
  3. Julian Eckert (BUND Hamburg e.V.), 27:45

Drei Runden

Frauen

  1. Sandra Wriede (HNT), 47:08
  2. Fredi Haupt, 48:57
  3. Birte Kosten (Grundschule Kirchdorf), 51:39

Männer

  1. Tobias Führmann, 41:19
  2. Guido Giebert, 43:28
  3. Kevin Bremer, 44:14

Vier Runden

Frauen

  1. Ann-Katrin Voit (Die Keksathleten), 53:57
  2. Anna Hoffmann (HT16 Triathlon Team), 1:01:28
  3. Andrea Detmer, 1:02:30

Männer

  1. Steve Eibner (Orienteering SC Hamburg), 43:50
  2. Stephan Krakow (SG Enthe), 44:21
  3. Wanja Moritz (Buxtehuder SV), 45:14

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