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Auftakt in Bramfeld mal anders

Normalerweise lockt der Auftakt der Winterlaufserie rund 1.400 Teilnehmer an den Bramfelder See. Bereits vor ein paar Monaten war klar, dass dies in dem Umfang dieses Jahr nicht möglich sein wird. Was aber noch nicht klar war, dass selbst eine Veranstaltung mit reduziertem Teilnehmerfeld, Startfenster-Zuteilung und strengen Hygiene- und Abstandsregeln Corona zum Opfer fällt. So wurde spontan umdisponiert – der erste Lauf sollte weder verschoben noch aufgehoben werden. Fit durch die kalte Jahreszeit, das Kredo der Veranstaltung, ergibt im Frühjahr halt auch nicht mehr so viel Sinn.

Aus dem Auftakt einer der größten Winterlaufserien der Republik wurde kurzerhand ein flexibler Sonntagslauf, der auf das Wesentliche reduziert wurde: Eine markierte Strecke und eine Zeitmessstation, welche man unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln nutzen konnte. Wer das nicht wollte, konnte die eigenen Laufleistung auch auf einer Strecke nach Wahl erbringen und das Ergebnis digital einreichen. „Back to the roots“ trifft auf moderne Laufveranstaltung.

382 Läuferinnen und Läufer entschieden sich, die Reise nach Bramfeld anzutreten. Bisher konnten wir rund 160 Teilnehmer zählen, die lieber eine eigene Strecke mit Bramfeld im Herzen liefen. Die Zahl könnte noch wachsen, ist der Ergebnisdienst noch bis Montag um 15.00 Uhr geöffnet. Langschläfer können so ihren Lauf auch in den Nachmittag oder die Abendstunden verlegen. Damit es fair bleibt wurden die Ergebnisse aus der Ferne auf die Distanz vor Ort umgerechnet. Diese betrug aufgrund von notwendigen Streckenanpassungen dieses Mal nur 4.665 m anstatt der gewohnten 5.023 m.

Egal, für welche Variante man sich entschied, nahezu alle sollten in den Genuss von besten Laufwetter gekommen sein. Ob vor Ort oder via Fernteilnahme aus Dänemark: Die Rahmenbedingungen hatten eigentlich kaum etwas mit einem Winterlauf zum tun. Das kann sich bereits beim zweiten Termin im Dezember ändern. Wie dieser aussieht, steht derzeit noch in den Sternen. Die jeweiligen Rahmenbedingungen entscheiden über die Form der Läufe 2 bis 5.

Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, kann man sich bereits ab Donnertag um 18.00 Uhr für ein Startfenster beim zweiten Termin entscheiden. Wer noch ein Erinnerungsfoto vom ersten Lauf aus Bramfeld haben möchte, sollte bei den Kollegen von Meine-Sportfotos.de reinschauen. Diese werden demnächst verfügbar sein. Ansonsten sieht man sich am Sonntag, den 13. Dezember – in welche Form auch immer.

Die Top-Ergebnisse

Eine Runde (4.665 m)

Männer

  1. Florian Zogmann (Triathlon Team Hamburg), 16:09 Min.
  2. Gero Thelen (Hamburg), 16:59 Min.
  3. Jean Surmont (Triathlon Dänischer Wohld), 17:00 Min.

Frauen

  1. Katharina Josenhans (hamburg running), 19:12 Min.
  2. Lisa Femerling (Triathlon Team Hamburg), 19:29 Min.
  3. Lisa-Alexandra Beyer (Triathlon Dänischer Wohld), 19:58 Min.

2 Runden (9.330 m)

Männer

  1. Philip Kretz (Philips LG), 34:03 Min.
  2. David Krischke (hamburg running), 34:17 Min.
  3. Henning Lohmann (Hamburg), 35:24 Min.

Frauen

  1. Ladina Wehrmann (Triabolos Triathlon Hamburg), 43:46 Min.
  2. Julia Becker (Triabolos Triathlon Hamburg), 44:03 Min.
  3. Johanna Petersen (Hamburg), 44:18 Min.

3 Runden (13.995 m)

Männer

  1. Sebastian Fürst (Hamburg), 56:55 Min.
  2. Marius Schirmer (Judo-Club Rüsselsheim), 57:43 Min.
  3. David Köndgen (TH Eilbeck), 58:01 Min.

Frauen

  1. Nathalie Andrea Frähmcke (Hamburg), 1:02:36 Std.
  2. Claudia Wilke (Hamburg), 1:06:02 Std.
  3. Katja Ritzmann (TRI EMTV), 1:07:06 Std.

4 Runden (18.660 m)

Männer

  1. Halidou Koudougou (Philips LG), 1:11:02 Std.
  2. Nils Gierach (TuS Nenndorf), 1:17:48 Std.
  3. Patrick Beer (TH Eilbeck), 1:18:12 Std.

Frauen

  1. Peggy Götting (MTV Müden/Örtze), 1:22:59 Std.
  2. Julia Letzgus (Hamburg), 1:29:03 Std.
  3. Nicole Brömer (Hamburg), 1:29:07 Std.

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